Verbot aller im BTM-Gesetz benannten illegalen Drogen

(Gebrauch, Aufbewahrung, Weitergabe). Dieses Verbot gilt für die Mitglieder der WG und für deren Besucher. Der AK behält sich vor, Anzeige zu erstatten. Ziel dieser Regel: Personen aus der Drogenszene fernzuhalten und die Bewohner vor ihnen zu schützen.

Einhalten aller vereinbarten Termine

(im Ausnahmefall rechtzeitige Umverlegung des Termins in Absprache mit den Mitarbeitern). Diese Verbindlichkeit gilt auch für die Mitarbeiter.
Zu den Terminen in einer WG gehören neben einem Einzeltermin auch ein Gruppengespräch/Woche und im Bedarfsfall ein gemeinsamer Reinigungstermin/Woche. Ziel dieser Regel ist, die Hilfe möglich zu machen, da sie nur stattfinden kann, wenn sich die Vertragspartner treffen.

Regelmäßiger Besuch eines Facharztes der eigenen Wahl

Der Begriff "Regelmäßigkeit" ist dabei nicht genau gefasst und sicherlich abhängig von der Krisenanfälligkeit und momentanen Befindlichkeit des Betroffenen. Ziel dieser Regelung ist es, in einer Krisenzeit eine schnelle fach(ärzt-)liche Hilfe zu bekommen, die einerseits auf der Kenntnis der individuellen Krankheitssituation beruht und andererseits auf dem gewachsenen Vertrauensverhältnis zu einem Mediziner, mit dem man regelmäßig zusammentrifft.

Wohnung nicht Dritten zur Verfügung stellen

Ein Bewohner darf die Wohnung nicht Dritten zur Verfügung stellen, d.h. er darf niemanden (mit-)wohnen lassen. Besuch ist selbstverständlich erlaubt, auch über Nacht und für eine überschaubare Zeit. Mitwohnen wird aber vermutlich ein Partner, der sich bis auf wenige Stunden ständig in der Wohnung aufhält oder keine eigene Wohnung (mehr) hat.
Im begründeten Ausnahmefall ist eine abweichende Regelung unter bestimmten Voraussetzungen möglich, (z.B. wenn ein/e Bewohner/in eine Partnerschaft eingeht). Ziel dieser Regelung ist einerseits die Einhaltung der mietrechtlich relevanten Vereinbarungen (z. B. Anzahl der Bewohner für Mietnebenkosten) und andererseits, dass das Gemeinschaftsleben in einem verbindlichen Rahmen (vertragliche Bindungen) stattfinden muss.

 

In Ergänzung zu den Inhalten der einzelfallbezogenen Hilfen bieten die betreuten Wohngruppen zusätzlich ein soziales Lernfeld für Menschen, die sich mit den individuellen Hilfen nicht ausreichend angesprochen fühlen und eine gemeinschaftliche Lebens- und Wohnform anstreben.

Der Arbeitskreis bietet verschiedene Formen der Unterstützung zum gemeinschaftlichen Leben an:

  • entweder als Unterstützung bei der Suche nach einem vorhandenen Wohngruppenplatz auf dem freien Wohnungsmarkt
  • als Unterstützung zum Aufbau einer Wohngruppe interessierter Bewerber/innen
  • oder als Zwischenmieter, der interessierten Bewerber/innen Wohnraum zur Verfügung stellt.

Bei der letztgenannten Hilfsform hat der Arbeitskreis als Ergänzung zur vereinbarten Einzelfallhilfe zusätzlich Wohnraum angemietet, den er zum Selbstkostenpreis (zzgl. geringer Mietsicherung) zur Verfügung stellt.

Der Mietpreis für die Einzelnutzer liegt im Bereich der Vorgaben der Kostenträger (Jobcenter), bzw. den Grenzen der Mietbeihilfeberechtigung.

Die Wohnungen liegen im Stadtgebiet Saarbrücken, entweder im Innenstadtbereich oder mit guter Verkehrsanbindung zur Innenstadt und werden von zwei bis fünf Bewohner/innen genutzt. Jede/r Bewohner/in verfügt über ein eigenes (abschließbares) Zimmer und nutzt mit anderen zusammen die gemeinschaftlichen Räume. Herd, Waschmaschine und Kühlschrank werden zur Verfügung gestellt (für Reparaturen sind die Nutzer zuständig). Die Gemeinschaftsräume sind zweckmäßig eingerichtet. Die eigenen Zimmer gestalten die Klienten selbst.

Die Bewohner/innen regeln auch ihr alltägliches Leben selbst. Unterstützung erhalten sie bei allen Fragen des gemeinschaftlichen Lebens. Eine Beteiligung aller Nutzer/innen an der Haushaltsführung wird als selbstverständlich vorausgesetzt.

Da es sich um ein gemeinschaftliches Wohnen handelt, verpflichten sich die Nutzer/innen, diese Belange in Entscheidungen zu berücksichtigen und insbesondere in Krisenzeiten zur Entscheidungsfindung mit heranzuziehen.

Im Laufe der bisherigen Arbeit haben sich bei dieser Form der Hilfe Regeln entwickelt, die eine zielgerichtete Hilfe ermöglichen, den Schutz der Bewohner garantieren und das soziale Lernen erleichtern.

Bewerber/innen, die diese Form der Unterstützung erhalten, verpflichten sich im Vorfeld, diese Regeln zu beachten als Grundlage für ein konstruktives Zusammenleben.

Hier geht es zu den Regeln…

Kontakt und Information:
Frau Zellner | Telefon: 0681-93 81 59 98
Herr Limbach | Telefon: 0681- 93 81 59 98

 

Die einzelfallbezogene persönliche Hilfe unter dem Arbeitstitel "Hilfe zum selbstbestimmten Leben und Wohnen" (früher "Sozialbeistandschaft") ist eine persönliche Hilfe im Rahmen eines Bezugspersonensystems.

Sie wendet sich an Menschen, die eine relative Selbständigkeit erlangt haben und in der Lage sind, mit Unterstützung im Alltag zurechtzukommen. Unterstützung heißt, dass ein/e Mitarbeiter/in* in der Woche durchschnittlich drei Stunden Zeit hat (bei größerem Hilfebedarf sechs Stunden). Der Helfer* trifft sich mit dem Klienten* und vereinbart die Themenbereiche, in denen er/sie unterstützende Hilfen anbietet.

Die Mitarbeiter übernehmen dabei keine Aufgaben, sondern suchen zusammen mit den Klienten Mittel und Wege, wie diese ihre Angelegenheiten selber bewältigen können. Pflegerische Hilfen werden nicht angeboten, können aber vermittelt werden, ebenso Haushaltshilfen oder speziellere Hilfsangebote (Suchtberatung, Therapie u.ä.)

Die Hilfe ist in der Regel nicht ausreichend bei Menschen, die einen besonderen Bedarf an stützenden und unterstützenden Strukturen haben (z.B. wegen häufiger und schnell einsetzender Krisen, die sofortigen Handlungsbedarf und/oder ständige Ansprechbarkeit von Mitarbeitern erfordern) oder die im Alltag  nicht alleine zurechtkommen, weil sie sich z.B. nicht selber versorgen können.

Für Interessenten, die über die einzelfallbezogene Hilfe hinaus einen Bedarf an sozialen Lernmöglichkeiten haben, kann die Hilfe in betreuten Wohngruppen angeboten werden.

Kontakt und Information:
Frau Zellner oder Herr Limbach | Telefon: 0681-93815998

*Selbstverständlich sind auch Mitarbeiterinnen und Klientinnen gemeint. Aus Gründen besserer Lesbarkeit wurde jedoch darauf verzichtet, durchgängig die männliche und weibliche Form zu verwenden.

 

Im Team der ambulanten Hilfen stehen Frau Zellner und Herr Limbach als KoordinatorInnen zur Verfügung. Sie sind Ansprechpartner für BewerberInnen, die sich für die Einzelfallhilfen oder die betreuten Wohngruppen interessieren. Frau Zellner und Herr Limbach führen in der Regel die Erstgespräche durch. Alle MitarbeiterInnen in diesem Arbeitsbereich sind fachlich qualifiziert und verfügen über mehrjährige (z.T. langjährige) berufliche Erfahrungen im Bereich der Sozialpsychiatrie und angrenzender Bereiche (Behindertenhilfe, Krankenpflege, Psychiatrie, Psychosomatik, Pflege, ambulante Ergotherapie, Schulpsychologischer Dienst, gerichtlich bestallte Betreuung).

Das Team ist multiprofessionell zusammengesetzt. Als persönliche Betreuungspersonen arbeiten Fachkräfte mit abgeschlossenem Psychologie- und/oder Sozialarbeitsstudium (FH), sowie Fachausbildungen in Ergotherapie, Heilerziehungspflege, Krankenpflege/Fachkrankenpflege, Intensivmedizin und mit Heilpraktikerausbildung.
Einige MitarbeiterInnen sind seit mehr als 15, z.T. mehr als 20 Jahren in diesem Bereich tätig.

In den Wohngruppen arbeiten immer mindestens zwei Fachkräfte, die sich wechselseitig vertreten. Die Vertretung im Bereich der Einzelfallhilfen wird, soweit dies möglich ist, weitgehend von festen Vertretungspersonen gewährleistet. Da die Hilfe im Rahmen eines Bezugspersonensystems durchgeführt wird, bemühen wir uns, für neue Klienten aus dem Mitarbeiterstamm die Fachkraft auszuwählen, die am besten für den jeweiligen Klienten geeignet ist (im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten).

Kontakt und Information:
Frau Zellner und Herr Limbach | Telefon: 0681-93 81 59 98 (auch Anrufbeantworter)

 

Seit 1985 bieten wir begleitende ambulante Hilfen im Alltag an. Das Hilfsangebot ist gedacht für Menschen mit psychischen Erkrankungen und/oder Problemen und ist eine Unterstützung im Alltag und in Zeiten krankheitsbedingter und sonstiger persönlicher Krisen z.B.

  • Im Kontakt mit Ämtern und Behörden
  • Bei der Tagesstrukturierung,
  • bei der Bewältigung von Konflikten
  • bei der Organisation zur Bewältigung des Haushaltes
  • bei der Bewältigung der Erkrankung und der damit verbundenen Einschränkungen
  • bei der beruflichen Orientierung
  • bei der Entwicklung der eigen Stärken und Begabungen

abw ambulante hilfen 01in Form persönlicher Beratung und Begleitung selbständig wohnender Menschen oder Bewohnern der Wohngemeinschaften, die der Arbeitskreis organisiert

Unsere Hilfe ist „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Wir geben so viel Hilfe wie nötig, aber so wenig wie möglich.
Die Hilfe ist Unterstützung, ersetzt aber nicht die eigenen Anstrengungen.

Die Hilfe erfolgt im Rahmen persönlicher Begleitung (individuelle Bezugsperson) und umfasst i.d.R. zwischen 2 und 4 Std./Woche direkter Unterstützung.

Bei Bedarf unterstützen wir die Organisation weitergehender Hilfen durch geeignete Anbieter (z.B. Haushaltshilfen, pflegerische Hilfen usw.).

Wenn Sie sich informieren wollen, wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle in Saarbrücken in der Försterstraße 27.
Vereinbaren Sie bitte einen Termin.
Dann können Sie sicher sein, dass wir Zeit haben, Ihre Fragen zu beantworten.

Kontakt und Information:
Frau Jochum | Telefon: 0681- 39 93 60

 

Terminvereinbarung für individuelle Infogespräche mit
Frau Zellner und Herrn Limbach | Telefon 0681 - 93 81 59 98